Honorar

WEICHEL | RECHTSANWALTSKANZLEI

Uns ist es wichtig, dass  wir Ihnen ein beständiges hohes Leistungsniveau zu einem vernünftigen und auch bezahlbaren Preis anbieten können. Noch wichtiger ist es uns, dass Sie möglichst vollständige Klarheit über anfallenden Kosten haben und wissen, was auf Sie zukommt bzw. zukommen kann. Daher zeigen wir Ihnen nach jeder Erstberatung auf, mit welchen Kosten Sie konkret zu rechnen haben.

Diese Kostentransparenz schafft nämlich zugleich auch Vertrauen.  Wir klären Sie nicht nur über Ihre rechtlichen Chancen und Risiken auf, sondern auch über die damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken. 

 

Sprechen Sie uns an und fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar ist! Wir stehen  Ihnen auch insoweit immer zur Verfügung.

Das Erstberatungsgespräch

Bevor ein Mandat zustande kommt, wird regelmäßig zunächst eine Erstberatung gewünscht. Die Erstberatung ist eine pauschale, überschlägige Einstiegsberatung.  Dazu gehört nicht, dass wir uns erst sachkundig machen oder dass wir die Erstberatung schriftlich zusammenfassen – dies ginge nämlich über den Sinn und Zweck einer Erstberatung deutlich hinaus. Im Rahmen der Erstberatung hören wir uns Ihr Anliegen zunächst an, stellen gegebenenfalls ergänzende Fragen und erteilen Ihnen dann mündliche Auskunft darüber, ob das Vorhaben überhaupt erfolgversprechend ist und worauf es ggf. in Ihrem konkreten Fall ankommt. Auch klären wir Sie summarisch über erkennbare Risiken auf.

KONTAKT

Telefax

06332 8980 281

SEKRETARIAT

Frau Manuela Morio

Rechtsanwaltsfachangestellte

Bürovorsteherin

E-Mail: m.morio@ra-weichel.de

ANSCHRIFT

WEICHEL | RECHTSANWALTSKANZLEI
Oselbachstraße 41

66482 Zweibrücken

Der Anwalt darf bei Verbrauchern für eine Erstberatung nicht mehr als 190,00 € zuzüglich 19% Umsatzsteuer und Auslagen abrechnen.

Für eine anwaltliche Erstberatung stellen wir Verbrauchern üblicherweise einen Betrag zwischen 80,00 € und 190,00 € zzgl. 19% Umsatzsteuer in Rechnung. Die konkrete Höhe der Erstberatungsgebühr bestimmen wir immer im Einzelfall unter Berücksichtigung des Umfangs und der Schwierigkeit der Sache, der Bedeutung der Angelegenheit sowie anhand Ihrer konkreten Einkommens- und Vermögensverhältnissen.

Die anwaltliche Vertretung

Soweit wir Sie über das Erstberatungsgespräch hinaus auch im Außenverhältnis außergerichtlich vertreten sollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Honorar festzulegen. Regelmäßig rechnen wir unsere Tätigkeit nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab. Daneben besteht aber auch die Möglichkeit, eine von diesen gesetzlichen Gebühren abweichende Honorarvereinbarung zu treffen.

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz

Wird keine Vergütungsvereinbarung getroffen, richtet sich das Honorar für die außergerichtliche Vertretung  nach dem RVG. Entscheidend für die Höhe des Honorars ist bei zivil- und verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten der sog. Streitwert.

 

Da wir im Rahmen der außergerichtlichen Vertretung auch nach außen hin tätig werden, also Schriftwechsel und Verhandlungen mit der Gegenseite führen, fällt hierfür gemäß 2300 VV RVG eine sog. Geschäftsgebühr an.  Gelingt es uns, den Streit außergerichtlich durch eine Einigung mit der Gegenseite zu beenden oder wirken wir an einer solchen Einigung mit, fällt neben der Geschäftsgebühr gem. 1000 VV RVG auch eine Einigungsgebühr an.

In Straf- und Bußgeldsachen richtet sich das anwaltliche Honorar nicht nach dem Streitwert. Vielmehr gibt es dort sog. Rahmengebühren, die durch einen Mindest- und einen Höchstbetrag begrenzt werden, wobei der angemessene Betrag im Einzelfall zu ermitteln ist. Bei durchschnittlichen Angelegenheiten rechnen wir hier grundsätzlich die Mittelgebühr ab, die auch regelmäßig von Rechtsschutzversicherungen erstattet wird.

Honorarvereinbarung

Neben dem RVG besteht auch die Möglichkeit, eine sog. Honorarvereinbarung abzuschließen. Diese kann als Pauschalhonorarvereinbarung oder als Stundenhonorarvereinbarung ausgestaltet sein.

Gerade bei exorbitant hohen oder niedrigen Streitwerten kann eine Honorarvereinbarung Sinn haben, sodass der anwaltliche Arbeitsaufwand und das mit dem Streitwert einhergehende Haftungsrisiko in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.

Bespiel 1 (Pauschalhonorar):

Wenn Sie uns beispielsweise damit beauftragen, eine Forderung in Höhe von 250,00 EUR geltend zu machen, beträgt die gesetzliche Geschäftsgebühr nach dem RVG hierfür gerade einmal 58,50 EUR. Damit soll dann auch der gesamte Schriftverkehr, etwaige Verhandlungen, Telefonate und anfallende Sekretariats- und Schreibarbeiten abgegolten sein. Es ist unmöglich, ein derartiges Mandat auf Grundlage des RVG auch nur annähernd kostendeckend zu bearbeiten, sodass in solchen Konstellationen die Vereinbarung eines angemessenen Pauschalhonorars unter Einbeziehung der Erstberatungsgebühr angezeigt ist.

Bespiel 2 (Zeithonorar):

Selber Sachverhalt: Sie beauftragen uns mit der anwaltlichen Geltendmachung einer Forderung in Höhe von 500.000,00 EUR. Die Sache weist in rechtlicher- und tatsächlicher Hinsicht einen durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad auf. Die gesetzliche Geschäftsgebühr nach dem RVG beträgt nunmehr 4.176,90 EUR. Soweit Sie über keine Rechtsschutzversicherung verfügen, die die gesetzlichen Gebühren übernimmt, bietet es sich hier an, ein angemessenes Stundenhonorar zu vereinbaren.

Rechtsschutzversicherung

Wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, können Sie Ihr Kostenrisiko minimieren. Diese übernimmt nämlich in der Regel anfallende Kosten, die aus dem Mandat entstehen, mindestens das Anwaltshonorar nach dem RVG, etwaige Gerichtskosten und Sachverständigenkosten. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte Ihrem Versicherungsvertrag.

Gerne helfen wir Ihnen auf Wunsch auch bei der Einholung der Deckungszusage bei Ihrer Versicherung und übernehmen die gesamte Regulierung mit Ihrer Versicherung. Näheres hierzu erfahren Sie im Rahmen der Erstberatung.

Verkehrsunfall

Wenn Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt waren, ist die Regulierung Ihres Schadens durch unsere Kanzlei in aller Regel kostenlos. Die Versicherung des Unfallgegners hat nämlich grundsätzlich auch die anfallenden Rechtsanwaltsgebühren zu ersetzen.

Soweit Ihnen aber ein Mitverschulden anzulasten ist, kommt es zu einer Quotierung. In diesem Fall werden die Rechtsanwaltsgebühren möglicherweise nur zum Teil von der gegnerischen Versicherung ersetzt. Für die übrigen Kosten müssen Sie dann in aller Regel selbst aufkommen, wenn Sie keine Verkehrsrechtsschutzversicherung haben.

Weitergehende Infos hierzu erhalten Sie auf der Webseite unseres Dezernats für Verkehrsrecht:

360° Unfallregulierung 

Verkehrsrechtsschutz 

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

Rechtsanwälte sind neben Richter und Staatsanwälten unabhängige Organe der Rechtspflege und haben in ihrer Organfunktion auch soziale Aufgaben im Rahmen der Gesellschaft wahrzunehmen. Weil wir diese Pflicht ernst nehmen beraten und vertreten wir Mandanten auch im Rahmen der Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe, denn niemand soll aus finanzieller Not heraus auf seine Rechte verzichten müssen.  

 

Beratungshilfe

Das Beratungshilfegesetz sichert Rechtssuchenden mit niedrigem Einkommen gegen eine Eigenleistung von 15,00 Euro Rechtsberatung und Vertretung außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens zu. Beratungshilfe kann jeder in Anspruch nehmen, dem nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung Prozesskostenhilfe ohne einen eigenen Beitrag zu den Kosten gewährt werden würde.

Das Antragsformular nebst Hinweisen finden Sie hier

Hinweis:

Der Beratungshilfeschein ist von Ihnen selbstständig bei Gericht vor dem Erstberatungsgespräch zu beantragen und dann zum Beratungstermin mitzubringen. Die Eigenleistung in Höhe von 15,00 EUR ist ebenso mitzubringen. Ohne Vorlage des Beratungshilfescheins und der Eigenbeteiligung können wir unsere Mandanten leider grundsätzlich nicht beraten. Ausnahmen hierzu machen wir in Einzelfällen nur dann, wenn der Beratungshilfeschein nicht sofort vom Gericht ausgehändigt werden konnte. Wir bitten dann aber um Vorlage einer Bescheinigung, dass Sie einen Beratungshilfeschein bereits beantragt haben.

Prozesskostenhilfe

Wird ein gerichtliches Verfahren notwendig, so kann bei geringem Einkommen und Vermögen Prozesskostenhilfe in Anspruch genommen werden. Dann werden die Kosten der Prozessführung ganz oder teilweise vom Staat getragen.

Damit niemals mutwillig auf Kosten der Allgemeinheit Prozesse geführt werden, wird die Prozesskostenhilfe nur gewährt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

 

  • Die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung muss hinreichende Aussicht auf Erfolg haben.

  • Zudem darf der Antragsteller selbst persönlich und wirtschaftlich nicht in der Lage sein, den Prozess zu führen.

Beim Prozessgericht ist dann ein sog. PKH-Antrag zu stellen.  Dem Antrag ist das Formular  „Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse“ nebst entsprechender Belege beizufügen. Das Prozessgericht  prüft dann, ob Sie tatsächlich wirtschaftlich nicht dazu in der Lage sind, den Prozess selbst zu finanzieren. 

Zudem ist dem PKH regelmäßig ein Klageentwurf unter Angabe aller Beweismittel beizufügen. Für das PKH-Antragsverfahren berechnen wir daher im Vorschusswege immer eine 1.0 Verfahrensgebühr gemäß  3335 VV RVG, weil wir zur PKH-Beantragung eine vollständige Klageschrift erstellen müssen und niemals mit 100%iger Sicherheit gesagt werden kann, ob die PKH auch bewilligt wird. Soweit aber PKH bewilligt wurde und die Landeskasse unsere Gebühren erstattet hat, erhalten Sie die Gebühr natürlich von uns zurück.

Die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse finden Sie hier.

Hinweis:

Wer den Prozess verliert, muss in jedem Fall - auch bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe - die Kosten des Gegners bezahlen (Kostenrisiko). Eine Ausnahme besteht nur in Arbeitsrechtsprozessen erster Instanz. Dort bezahlt generell jeder seine Anwaltskosten allein.

 

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Telefon: 06332 8999 135

Telefax: 06332 8980 281

E-Mail:   info@ra-weichel.de

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag, Dienstag und Donnerstag

08:00 bis 12:30 Uhr - 13:30 bis 16:30 Uhr

Mittwoch

08:00 bis 12:30 Uhr

Freitag

08:00 bis 14:00 Uhr

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